Zunächst / Introductorily

Geschrieben von R. Kollmorgen.

Als Soziologe beschäftige ich mich vor allem mit sozialen Wandlungsprozessen (Transformation, Modernisierung, Revolution, Innovation usw.) sowie der politischen Soziologie sozialer Ungleichheiten (Schichtung und Klassen, Eliten, Anerkennung und Missachtung, Wohlfahrtsregime, politische Partizipation usw.). Wichtige empirische Forschungsschwerpunkte in den letzten Jahren waren die mittelost- und osteuropäischen Transformationsgesellschaften, der ostdeutsche Umbruch und die deutsche Einheit (Ungleichheiten, Eliten, Diskurse u.a.) sowie Populismus/Radikalismus in Deutschland, demographische und sozial-ökologische Herausforderungen in Europa sowie soziale Innovationen im lokalen Kontext.
Näheres zu den Forschungsprojekten und ihren Ergebnissen unter "Forschung" sowie im Folgenden unter "Beiträge in Massenmedien". Einige Texte zu den Arbeitsschwerpunkten finden sich unter "Downloads".
Für meine Arbeit an der Hochschule Zittau/Görlitz verweise ich auf die Homepage der Hochschule (www.hszg.de) und den von mir geleiteten Studiengang "Management sozialen Wandels" (https://f-s.hszg.de/studienangebot/master-management-sozialen-wandels.html).

As sociologist I deal with social change (above all with: post-communist transitions/transformations, modernization/post-modernization, revolution, innovation, etc.) as well as the political sociology of social inequality (class and stratification, elites, recognition, public welfare regimes, social participation). Central and eastern European societies, East Germany and the German unification as well as modernization processes in Europe in a long-term view, political populism/radicalisms in Germany, demographic and social-ecological challenges as well as social innovations in local contexts represent main subjects of the empirical investigations.
You will find further information on my research and publications in English under the category "Forschung" (research). Some publications in English can be accessed under "Downloads".

 

Neuere Veröffentlichungen / Beiträge in Massenmedien

Geschrieben von R. Kollmorgen.

Wissenschaftliche Publikationen

Kollmorgen, Raj (2015): Außenseiter der Macht. Ostdeutsche in den bundesdeutschen Eliten 1990-2013. In: Busch, Ulrich/Thomas, Michael (Hg./2015): Ein Vierteljahrhundert deutsche Einheit. Facetten einer unvollendeten Integration. Berlin: trafo Verlag: 191-222.

Kollmorgen, Raj/Merkel, Wolfgang/Wagener, Hans-Jürgen (Hg./2015): Handbuch Transformationsforschung. Wiesbaden: Springer VS (weitere Informationen unter: http://www.springer.com/springer+vs/politikwissenschaft/vergleichende+politikwissenschaft/book/978-3-658-05347-5).

HB trafo


Aus einigen Besprechungen des Handbuchs:

"Das Handbuch dürfte sich aller Voraussicht nach zu einem zentralen Nachschlagewerk für Studierende, Lehrende und Forschende der Transformationsforschung entwickeln." (Christoph Mohamad-Klotzbach, Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/38285-handbuch-transformationsforschung_46725, veröffentlicht am 09.04.2015)

"Das Handbuch lädt ... zur bereichernden Lektüre individuell unterschiedlich relevant und interessant erscheinender Beiträge ein. Und es erfüllt in hervorragender Weise die Aufgabe eines anspruchsvollen Handbuchs zur Übersicht und grundlegenden und weiterführenden Information, wann immer man ihrer bedarf.” (Gerd Vonderach, Land-Berichte Sozialwissenschaftliches Journal, Jg. 18 [2015], Heft 2, S. 90/91)

"Das Buch verspricht und liefert eine umfassende Orientierungshilfe in der Vielfalt der Gesellschaftswissenschaften, die sich mit Transformationsforschung beschäftigen. ... Für Studenten, Wissenschaftler und auch die Politik, die sich mit dem Verständnis und der Beratung von Transformationsländern beschäftigt, ist dies eine sehr empfehlenswerte Lektüre. Zusammenfassend kann man sagen, dass die tour de force durch die Transformationsforschung gelungen ist, dem Leser wird mit dem Handbuch der Transformationsforschung ein Werk an die Hand gegeben, das das Prädikat Standardwerk verdient." (Wirtschaft und Recht in Osteuropa, Heft 06/2015, S. 180)

"Das Handbuch für Transformationsforschung ist dennoch eine wichtige und lobenswerte
Neuerscheinung. Es füllt einerseits eine erkennbare inhaltliche Lücke, da es noch kein vergleichbares Handbuch auf dem Markt gibt. ... Wichtiger als die wenigen kritischen Bemerkungen sind die vielen erwähnten Stärken des Handbuchs. Wer eine konzise Einführung in die vielen multidisziplinären Teilfragen der Transformationsforschung sucht, wird von dem Buch sicher nicht enttäuscht sein." (Christof Hartmann, Zeutschrift für Vergleichende Politikwissenchaft, 10. Jg, [2016], S. 413-415)


 

Kollmorgen, Raj/Quent, Matthias (2014): Innovation und Reziprozität. Zur Bedeutung von sozialen Innovationsbeziehungen in der Entwicklung des Rechtsextremismus. In: Berliner Debatte Initial, 25. Jg. (1): 5-17.

Kollmorgen, Raj (2013): Theories of Postcommunist Transformation. Approaches, Debates, and Problems of Theory Building in the Second Decade of Research. In: Studies of Transition States and Societies, vol. 5 (2): 88-105 (online verfügbar unter: http://www.tlu.ee/stss/wp-content/uploads/2013/11/kollmorgen.pdf).

Kollmorgen, Raj (2011): Die Zeit des Kapitalismus. (Post-)Moderne Kapitalismustheorie – mit, gegen und nach Marx. In: Berliner Debatte - Initial, 22. Jg. (4): 40-55.

Kollmorgen, Raj/Koch, Frank Thomas/Dienel, Hans-Liudger (Hg./2011): Diskurse der deutschen Einheit. Kritik und Alternativen. Wiesbaden: VS Verlag (weitere Informationen unter: http://www.springer.com/springer+vs/soziologie/wissen+|+diskurs/book/978-3-531-17471-6).

buch diskurse


Aus Besprechungen:

"Der Band bietet ... eine aufwändige Gesamtdarstellung zur kommunikativen Verhandlung der deutschen Einheit seit 1990 in Sozialwissenschaften, Politik, Massenmedien und Literatur. ... Die solide und beit recherchierte Gesamtschau zweier Jahrzehnte des diskursiven Verhandelns über die deutsche Wiedervereinigung reflektiert diesen gesellschaftlichen Prozess mit seinen vielfältigen Ambivalenzen, Brüchen, Überraschungen, Ausgrenzungen, Intentionen, Hoffnungen und Enttäuschungen." (Anne Schwarz, Soziologische Revue, 36. Jg. [2013])

"Muss man dieses Buch über innere Angelegenheiten der Deutschen lesen? Zu empfehlen ist es schon. Die drei Herausgeber haben einen Band zusammengestellt, der das ganze Spektrum der jüngsten Reflexionen über den ostdeutschen Umbruch und den Einigungsprozess präsentiert, kritisch beleuchtet und zukunftsorientiert Szenarien möglicher Entwicklung zur Diskussion stellt. Es könnte auch das Überlegenheitsgefühl derer stärken, die „hinten“ sind und sich eigensinnig in eine andere Richtung bewegen. Ob sie an Einfluss auf den Einheits- und Entwicklungskurs der Deutschen gewinnen werden, darf bezweifelt werden – obwohl in mehreren Beiträgen nachgewiesen wird, dass sich auch bei den Diskursmächtigen etwas regt." (Dietrich Mühlberg, Kulturation - Online Journal für Kultur, Wissenschaft und Politik, Jg. 35 [10] [2012], Nr. 15)


 

Kollmorgen, Raj (2010): Transformation Theory and Socio-Economic Change in Central and Eastern European Countries. In: Emecon – Employment and Economy in Central and Eastern Europe, vol. I (1) (online verfügbar unter: emecon1/2010).

 

 

Beiträge in Massenmedien (Auswahl an Interviews, Berichten über Projekte etc.)

Zeitungsinterview (Die Zeit, Martin Machowecz): "Die Leute verlieren die Fassung" Wieso sind es meist kleinere ostdeutsche Städte wie Freital, in denen sich rechte Gewalttäter organisieren können? Ein Gespräch mit dem Soziologen Raj Kollmorgen, Die Zeit vom 21.04.2016 (http://www.zeit.de/2016/18/rechtsextremismus-ostdeutschland-kleine-staedte-organisation-gewalt)

MONITOR-Interview mit dem Soziologen Raj Kollmorgen (25.02.2016 | 5 Min. | Verfügbar bis 25.02.2017 | Quelle: ARD): Der Soziologe Raj Kollmorgen ist gebürtiger Sachse und lehrt an der Hochschule Zittau-Görlitz. Er sagt: Rechtsextreme Strömungen gibt es in dem Land schon seit Jahrzehnten, verharmlost von Politik und Gesellschaft (http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/MONITOR-Interview-mit-dem-Soziologen-Raj/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=33750712).

Bericht über ein Forschungsprojekt: "Was tun gegen Frauenmangel? Der Landkreis Görlitz hat eine Studie zur Abwanderung von Frauen in Auftrag gegeben – weil er diese Entwicklung stoppen will." (von Anja Beutler, Sächsische Zeitung vom 06.10.2015, http://www.sz-online.de/sachsen/was-tun-gegen-frauenmangel-3216216.html).

Zeitungsinterview (sfr-online, Marguerite Meyer): «Die Vereinigung war eigentlich ein Beitritt» (Samstag, 3. Oktober 2015, 9:32 Uhr): Der «Aufbau Ost» sei gelungen, schreibt die deutsche Bundesregierung 25 Jahre nach der Wiedervereinigung auf ihrer Website. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Doch warum? Der Politologe Raj Kollmorgen forscht nach den Gründen. (http://www.srf.ch/news/international/die-vereinigung-war-eigentlich-ein-beitritt).

Zeitungsinterview (Die Zeit, Christoph Dieckmann u.a.): Warum immer Sachsen? Nirgendwo sonst in Deutschland machen sich Neonazis und Fremdenfeinde derart breit. Ein Erklärungsversuch, DIE ZEIT Nr. 36/2015, 3. September 2015 (http://www.zeit.de/2015/36/sachsen-rechtsextremismus-fremdenfeindlichkeit-neonazi/komplettansicht).

Rundfunk-Diskussionssendung „Vom Sozialismus zum Kapitalismus. Warum Polen gedeiht und die Ukraine strauchelt“ (zusammen mit Tanja Maljartschuk - ukrainische Schriftstellerin, Wien, Konrad Schuller - FAZ-Korrespondent für Polen und Ukraine, Warschau, Gesprächsleitung: Jürgen Heilig), SWR2, 16.12.2014, 17.05 Uhr (http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/vom-sozialismus-zum-kapitalismus-warum-polen-gedeiht-und-die-ukraine-strauchelt/-/id=660214/did=14730050/nid=660214/1571dvq/index.html)

Zeitungsinterview (Die Zeit) mit Martin Machowecz: Ratlose Revoluzzer. Die »Dritte Generation Ostdeutschland« hat es geschafft, die Debatte über die neuen Länder neu zu beleben. Nun zerfällt diese Bewegung. Was ist da bloß geschehen? Vom 15.05.2014 (http://www.zeit.de/2014/21/dritte-generation-ostdeutschland).