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Bücher (2003). Neuere Publikationen siehe "Aktuelles"

 

Kollmorgen, Raj / Schrader, Heiko (Hrsg.): Postsozialistische Transformationen: Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur Theoretische Perspektiven und empirische Befunde, Ergon-Verlag Würzburg Reihe: Transformationen. Gesellschaften im Wandel, Bd. 6 2003. 297 S. - 155 x 225 mm. Kartoniert ISBN 3-89913-284-X EURO 39,00

 

Inhalt:

  • Raj Kollmorgen und Heiko Schrader: Einleitung 
  • Raj Kollmorgen: Postsozialistische Gesellschaftstransformationen in Osteuropa 
  • Christo Stojanov: Zur Situation der Transformationsforschung
  • Heiko Schrader: Vertrauen, Sozialkapital, Kapitalismen - Überlegungen zur Pfadabhängigkeit des empirische Befunde Wirtschaftshandelns in Osteuropa
  • Philipp Hessinger: Mafia und Mafiakapitalismus als totales soziales Phänomen
  • Rumiana Jeleva: Gesellschaftliche Transformation, Wirtschaftsethik und soziale Verantwortung von Unternehmern in Bulgarien
  • Ingrid Oswald und Viktor Voronkov: „Das Gesetz ist wie eine Deichsel…”, Informalität im städtischen Alltag des postsowjetischen Russland 
  • Johannes Angermüller: Transformation und Narration: Zur Methodologie einer formal-operationalen Textanalyse
  • Renate Belentschikow: Gesellschaftswandel und Sprache
  • Wolfgang Ortlepp: Zu Aspekten des Zusammenhangs zwischen Erfahrung und Gedächtnis in Zeiten gesellschaftlicher Transformationen 
  • Urs Fuhrer und Aristi Born: Wie steht es um die persönliche Identität Ostdeutscher?
  • Eckhard Dittrich: Transformationsforschung in Magdeburg

 

 

Martin Brussig, Frank Ettrich, Raj Kollmorgen (Hrsg.): Konflikt und Konsens: Transformationsprozesse in Ostdeutschland. Leske + Budrich (Leverkusen) 2003. 321 Seiten. ISBN 3-8100-3487-8. 27,50 EUR.

Der Band präsentiert Beiträge, die sich aus unterschiedlichen soziologischen Blickwinkeln – z.B. der „Rekonstruktiven Sozialforschung“ oder aus gesellschaftsvergleichender Perspektive – mit ostdeutschen Wandlungsprozessen befassen, u.a. in Unternehmen, von solidarischen Einstellungen und von Biographien. Gemeinsam ist allen Beiträgen eine analytische Orientierung, die die historischen und langfristigen Dimensionen der Wandlungsprozesse nach 1989 sowie die Bedeutung von Handeln und Akteuren herausstellt. Insofern schaltet sich der Band aktiv in die anhaltenden Debatten um eine angemessene theoretisch-methodologische Begründung und Weiterentwicklung sozialwissenschaftlicher Transformationsforschung ein.

 

Inhalt:

  • Martin Brussig, Frank Ettrich und Raj Kollmorgen: Einleitung
  • Teil I: Neue Unternehmen und neue Unternehmer – woher, wohin?
    Martin Brussig: Die Herausbildung der Betriebslandschaft in den neuen Bundesländern. Entstehungswege, Hintergründe, Kontroversen
    Michael Thomas: Neue Selbständige in Ostdeutschland – ein soziales Phänomen quer zur Transformationslogik?
  • Teil II: Solidaritäts- und Gerechtigkeitsvorstellungen im Umbruch
    Peter Samol: Solidarität und Transformation. Das Beispiel ostdeutscher Studenten in den Jahren 1992-1996
    Matthias Rübner: Gerechtigkeitsvorstellungen im Kontext gesellschaftlicher Transformation. Kritik- und Legitimationsmuster ostdeutscher Studenten
  • Teil III: Handeln und Biographien in turbulenter Zeit
    Anke Delow: Transformationen in Zeitgeschichte und Biografie. Ostdeutsche Leistungssportler zwischen Beharrung und Wandel
    Doris Köhler: Professionelle Pädagogen? Zur Rekonstruktion beruflicher Orientierungs- und Handlungsmuster ostdeutscher Lehrer der Kriegsgeneration
    Bruno Hildenbrand: Zum methodologischen Stellenwert des Fallrekonstruktiven Ansatzes in der Transformationsforschung
  • Teil IV: Ostdeutsche Transformation im Kontext: Zusammenbruch, Vereinigung, Auf- und Umbau
    Frank Ettrich: Der Zusammenbruch des Sozialismus sowjetischen Typs als sozialwissenschaftliches Problem
    Raj Kollmorgen: Idealfall oder Unfall? Gehalt und Vergleichbarkeit des Akteur- und Institutionenumbaus in Ostdeutschland
    Burkart Lutz: Verpasste Gelegenheiten und nachzuholende Lektionen. Einige (selbst-)kritische Überlegungen zur deutschen Transformationsforschung der 90er Jahre
  • Teil V: Zum Graduiertenkolleg
    Rudi Schmidt: Das Jenaer Graduiertenkolleg